Hildegard Michaelis
„Derjenige, der zur Abtei Sankt Lioba kommt ist ergriffen von der Schönheit und dem tiefen Frieden dieses Ortes, durch die Atmosphäre des Gebetes, die die liturgischen Feiern kennzeichnen oder durch die Freude und die schlichte und echte Liebe, die die Schwestern und Brüder ausstrahlen“ schrieb ein Gast.
Im Jahr 1966 durch eine Lähmung getroffen, beginnt Hildegard Michaelis mit der linken Hand zu malen. Jedes ihrer Kunstwerke, sei es durch ein Bibelthema oder durch die Natur angeregt oder durch die Schönheit der Formen, immer drückt es dieselbe Freude, dasselbe Licht aus, weil es seine Anregung aus derselben Suche nach Gott, Quelle aller Schönheit,
schöpft,
Sie stirbt am 8. Juli 1966 und überlässt so die Aufgabe des Auftrags den Gott ihr zu anvertraut hatte an die Schwestern und Brüder. Sie schrieb in einem Brief:“ Wenn im Glauben du entdeckst, dass deine Berufung Apostel der Liebe, durch das Gebet und die Arbeit ist , wisse dann, dass alle Dinge die du vollbringst , ein Geschenk Gottes sind für dich und für denjenigen, der sie bekommt. Und wenn deine Liebe stark ist, dann wirst du sie in deinen Werken reichlich ausstrahlen.






Die Regel des Heiligen Benedikt lies viele Klosterfamilien entstehen unter anderem auch die Benediktinerfamilie Sankt Lioba, die 1935 durch Hildegard Michaelis gegründet wurde.
Geboren im Jahr 1900 in Erfurt, Studentin an der Kunsthochschule in Hamburg, bekehrt zum katholischen Glauben im Alter von 28 Jahren, gründet Hildegard Michaelis 1935 ein erstes Kloster in Holland, welchem eine Gründung in der Schweiz und dann in Frankreich in Simiane–Collongue nachfolgen.
„Gott suchen, sein ganzes Leben lang, ihm sein Vertrauen schenken“
„an der Liebe die ihr füreinander habt werden alle erkennen dass ihr meine Jünger seit.“
–„ mit Freude dienen, dort wo man mich fragt, ja, das ist der Kern dieses Klosterlebens.“
Die Arbeit der Gemeinschaften möchte vor allem im Dienst der Schönheit der Liturgie stehen: „Wer hat mehr Recht auf Schönheit als der, der alles geschaffen hat?“ Hildegard wünschte, dass jedes Werk durch die Schönheit gekennzeichnet ist, die der Grundstoffe, die der Suche nach einfachen Formen, Jeder der sie anschaut soll eingeladen werden um tiefer zu schauen als das Sichtbare, um so mit dem Schöpfer