Die Psalmen sind ein Gesang der Liebe, ein Ausdruck eines ständigen Dialoges zwischen Gott und seinem Volk. Jesus und die ersten Jünger haben sie gesungen. Dieselben Psalmen versammeln die Gemeinschaft siebenmal am Tag zu einem ganz geschenkten Lobgesang zu Gott, der jeder Schwester, jedem Bruder hilft tagsüber den Herrn zu suchen. Während dieser Gebetszeiten hören wir Texte aus der Bibel. Die Fürbitten am Ende der Gebetszeiten rufen zu Gott für seine Kirche, für unsere Welt.
Das Gemeinschaftsgebet ist zugleich auch ein persönliches Gebet. Gott kann unser Herz ganz unerwartet anrühren, es zur Bekehrung einladen, es trösten, es mit seiner Gegenwart glücklich machen.
Aber um wirklich in der Gegenwart Gottes zu leben, muss du das Gebet den ganzen Tag mit dir tragen, das stille Gebet, verborgen in der Stille und Einsamkeit, aber auch in der Begegnung mit den Brüdern und Schwestern. Es ist ein intimes Gespräch mit dem, der in deinem Herzen wohnt. Jesus selbst hat uns das Beispiel gegeben.